Energie- und Austauschprozesse zwischen Freiflächen und Innenraumklima

Die meisten modernen Gebäude sind keine monolithischen Systeme mehr, die unabhängig von der Umwelt existieren. Stattdessen stehen das Innenraumklima und die Physik des Gebäudes immer in Wechselwirkung mit dem äußeren Mikroklima. Durch Einflüsse wie Wind, Solarstrahlung und Energieaustausch erstreckt sich die Interaktion – vor allem in städtischen Gebieten – bis hin zu benachbarten Gebäuden.

Gebäude werden heute unter Berücksichtigung der klimatischen Bedingungen entworfen und haben häufig Zonen mit fließenden Übergängen zwischen dem Gebäudeinneren und dem Freien. Um die Mikroklimabedingungen in diesen Übergangszonen zu verstehen, muss das Modellierungssystem die Dynamik sowohl des Innen- als auch des Außensystems berücksichtigen.

In einer exemplarischen Studie wurde eine 10-tägige Simulation in einem 80 m x 80 m x 60 m großen Modellgebiet durchgeführt. Dabei war es das Ziel, das unterschiedliche Verhalten der Materialien und deren Einfluss auf die Innenraum-Temperaturen anhand von vier unterschiedlichen Gebäuden zu analysieren.

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